Unser Auftrag


Aus der Kraft des Gebets und der Gemeinschaft gestaltet jede Schwester selbstverantwortlich ihren Alltag, der feste Gebets-, Arbeits- und Erholungszeiten umfasst.
Wir verstehen es als Geschenk, unsere Kräfte in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Wir lassen uns fördern und fordern und sind offen für die Nöte der Menschen.
Jede Ordensfrau wird je nach ihren Fähigkeiten und Interessen eingesetzt. Eine gediegene Ausbildung ist selbstverständlich. Während früher sehr viele Schwestern in unseren ordenseigenen Schulen und Krankenhäusern eingesetzt waren, sind heute die Einsatzmöglichkeiten vielfältiger und bunter geworden.
Mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern pflegen wir ein gutes Miteinander auf Augenhöhe. Wir sind dankbar für ihr Engagement in unseren Häusern.
Wie Maria Hueber bleiben wir unterwegs mit Kindern und Jugendlichen, mit Alten und Kranken, mit Einsamen und Verlassenen, mit Suchenden und Zweifelnden und mit allen, die nach unserer Begleitung und Hilfe fragen. Durch unser Sein tragen wir die Liebe, den Glauben und die Hoffnung zu den Menschen.
In unserer Gemeinschaft bieten wir Orte und Räume an, in denen Menschen Heimat finden und körperlich und seelisch Hilfe erfahren. In unseren sozialen und kulturellen Einrichtungen versuchen wir den Menschen ihren Wert und ihre Würde bewusst zu machen.
UNTERRICHT UND ERZIEHUNG
Wir sind dankbar, dass wir in Maria Hueber, unserer Mutter Anfängerin, ein lebendiges Vorbild an Mut und pädagogischer Weit- und Umsicht haben. Dies hilft uns dabei, in unseren Bildungseinrichtungen nach den Werten von unserer Mutter Anfängerin zu handeln und die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler ein Stück ihres Lebensweges zu begleiten.
- Herz-Jesu-Institut, Mühlbach
- Maria Hueber Gymnasium, Bozen
- SchülerInnenheim Maria Regina Pacis, Sterzing
- Studentinnenheim Marienschule, Bozen


KRANKEN- UND ALTENPFLEGE
Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ist uns ein großes Anliegen und ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Im Bereich der Kranken- und Altenpflege begleiten wir Menschen, die auf unterschiedliche Weise auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind und setzen uns für den Erhalt bzw. die Wiederherstellung ihrer Gesundheit ein. Unsere Arbeit richtet sich in erster Linie nach den christlichen Werten der Nächstenliebe und ist diesen vor allen ökonomischen Interessen verpflichtet.
PARAMENTENSTICKEREI
In unserem Kloster wird noch die alte Tradition der Paramentenstickerei gepflegt. Wir stellen hier hauptsächlich Alben, Ministrantenkleider, Messgewänder und Stolen her. Auch Altartücher werden angefertigt, ebenso Kelchwäsche, Gewänder für LeiterInnen von Wortgottesfeiern und Kleidung für Sternsingergruppen.
In der Stickerei werden nicht nur neue Paramente genäht und bestickt, sondern auch alte Stücke repariert.
Auch die Motive für die Stickereien werden selbst entworfen. Dabei arbeiten sie eng mit den Kunden zusammen und gehen auf individuelle Wünsche und Vorstellungen ein. So ist jedes Stück ein unverwechselbares Unikat!
Kontakt Paramentenstickerei:
Tel.: 0472/820647
E-Mail: stickerei@tertiarschwestern.it
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 08.00–11.30 Uhr und 14.00–17.00 Uhr; Samstag 08.00–11.30 Uhr


WACHSKINDLWERKSTATT
Seit über 160 Jahren werden in unserer Christkindlwerkstatt – der einzigen dieser Art in Südtirol – in liebevoller Handarbeit Wachschristkindln hergestellt und repariert. Schon Maria Hueber, unsere Mutter Anfängerin, hatte eine tiefe Beziehung zum Jesukind in der Krippe und betete zu einer Jesusstatuette. Die Verehrung des Jesukindes ist also seit jeher ein wichtiges Element im klösterlichen Leben unserer Gemeinschaft.
Erstmals wird die Christkindlwerkstatt in der Chronik der Kongregation um 1853 erwähnt. Lange Zeit arbeiteten mehrere Schwestern das ganze Jahr über in der Werkstatt. Auch heute noch werden die Christkindln nach den überlieferten Methoden angefertigt. Zudem werden auch alte, abgenutzte und beschädigte Wachs-Christkindln repariert.
Kontakt Wachskindlwerkstatt:
Tel.: 0472/820645
E-Mail: wachskindl@tertiarschwestern.it

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