Wie wird man Tertiarschwester?

Menschen, die sich damit auseinandersetzen, ob sie zum Ordensleben oder in eine geistliche Gemeinschaft berufen sind, stehen oft vor vielen Fragen:

  • Wie finde ich heraus, ob diese Lebensform mir entspricht?
  • Kann ich mich auf ein solches Leben einlassen?
  • Was unterscheidet die Tertiarschwestern von anderen Ordensgemeinschaften?
  • Wie sieht der Tagesablauf im Kloster aus? (Link)

Wer ist meine Ansprechpartnerin? 

Wer sich die Frage stellt, ob sie zum Ordensleben berufen ist, kann sich bei uns an die Provinzoberin wenden.

Provinzoberin

Alles beginnt mit der Sehnsucht. – Nelly Sachs

Mitleben

Am Beginn steht ein ungezwungenes Kennenlernen. Die Interessentin kann Kontakt mit der Gemeinschaft aufnehmen und einige Tage im Kloster mitleben, wo sie einen ersten Einblick erhält. In dieser Zeit können in der Begleitung auch erste Fragen geklärt werden.

 

Kandidatur (Postulat)

In der Kandidatur geht es um ein erstes Hineinwachsen in die Gemeinschaft. Die Gestaltung und die Dauer der Kandidatur hängen von den jeweiligen Lebensumständen der Kandidatin ab, jedoch dauert sie mindestens ein halbes Jahr.

 

Noviziat

Nach dieser ersten Einführungszeit beginnt das eigentliche Ordensleben mit der Aufnahme ins Noviziat und der damit verbundenen Einkleidung. Hier werden der Kandidatin in einer schlichten Feier das Ordenskleid und der Schleier überreicht, und sie wird als Novizin in die Gemeinschaft aufgenommen. In dieser zweijährigen Prüfphase kann sich die Schwester intensiv mit der Frage auseinandersetzen, ob dieses Leben zu ihr passt.

 

Juniorat

Nach Beendigung des Noviziats legt die Novizin die Gelübde ab, die sie jährlich erneuert. Nach 5 Jahren legt sie die Ewige Profess ab.